Leitbild des Bildungszentrums der IGV GmbH

Die Verwirklichung des Humboldt’schen Bildungsideals – „Einheit von Forschung und Lehre“ zeichnet die Aus- und Weiterbildung für Bäcker und Konditoren im Bildungszentrum der IGV GmbH als ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal aus. Neueste Erkenntnisse aus der vorwettbewerblichen Forschung sind unmittelbare Bestandteile unserer modern ausgerichteten Bildungsstrategie. Praxisnahe Innovationen werden für die Teilnehmer so aufbereitet, dass sie unmittelbar eine Umsetzung im jeweiligen Unternehmen gestatten.

Für uns sind Kunden vor allem die Teilnehmer an unseren Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. Unter Kunden verstehen wir aber auch Auftraggeber sowie Kooperationspartner, in deren Projekten oder Beauftragungen das Bildungszentrum in der Aus- und Weiterbildung tätig wird.

Das Bildungszentrum versteht sich sowohl als regionales Zentrum für die berufliche Bildung, insbesondere im Rahmen der Durchführung der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung und Meistervorbereitungslehrgänge für die Gewerke des Backgewerbes, als auch als bundesweit und zunehmend international agierenden Bildungsdienstleister zu allen branchenspezifischen Themenschwerpunkten der Backwarenbranche.

In diesem Spektrum bedarfs- und zukunftsorientierter Bildungsgänge ist es unsere Aufgabe, den Teilnehmern eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu ermöglichen. Innovative und individuelle Förderkonzeptionen im Unterricht sowie in zahlreichen Kursen bieten die Möglichkeit zur Bereicherung des eigenen Lernprozesses und zum Erwerb beruflich bedeutsamer Zusatzqualifikationen. „Fördern“ und „Fordern“ sind zwei unmittelbar mit unserer Bildungsstrategie verbundene Kernbotschaften, die in einer auf Lernkooperation ausgerichteten Atmosphäre die individuelle Leistungsbereitschaft und Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Bildungsteilnehmers allumfassend ermöglichen und die individuelle Entfaltung handwerklicher, kultureller und sozialer Interessen und Begabungen sowie die Freude und Bereitschaft zum lebenslangen Lernen unterstützen.

Für Projekte und Maßnahmen, die durch Bundesagentur für Arbeit (BA) und nachgeordnete Institutionen gefördert werden, sind konkrete arbeitsmarktpolitische Zielstellungen (z. B. für die Aktivierung, für die Vermittlung und für die Weiterbildung) Bestandteil der Projekt- und Maßnahmenkonzeptionen.

Alle Beteiligten werden darin bestärkt:

  • kritisch und kreativ zu denken,
  • konstruktiv, aggressionsfrei und gleichberechtigt zu kommunizieren,
  • kulturelle Vielfalt zu schätzen und zu achten sowie
  • respekt- und verantwortungsvoll sich selbst, anderen Menschen und ihrer Umwelt gegenüber zu handeln,
  • ein gleichberechtigtes Miteinander von Mädchen und Jungen, Frauen und Männern zu verwirklichen.
Alle Mitarbeiter, Ausbilder und Dozenten arbeiten gemeinsam an der Umsetzung unseres Leitbildes.

Leitsätze

1. Bildungszentrum als Berufsqualifizierungszentrum

Die Angebote unseres Bildungszentrums umfassen alle Stufen der praktischen beruflichen Aus- und Weiterbildung im Backgewerbe, beginnend bei der überbetrieblichen Lehrunterweisung bis zum Meisterabschluss.

2. Vermittlung umfassender beruflicher Handlungskompetenzen und Vermittlung sozialer Kompetenzen für den weiteren beruflichen Entwicklungsweg

  • Die Berücksichtigung der Lebenssituation der Auszubildenden stärkt das Selbstwertgefühl und fördert das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen.
  • Moderner und abwechslungsreicher Unterricht vermittelt die erforderlichen beruflichen Kompetenzen (inhaltlich und methodisch-didaktisch gut).
  • Die Entwicklung von medien- und informationstechnologischen Kompetenzen ist im Unterrichtskonzept integriert und ist weiter zu verstärken.

3. Ansprüche: Weltoffenheit, Toleranz, Zivilcourage und gewaltfreies Miteinander

  • Auf der Basis weltanschaulicher Offenheit sind die Würde, die religiösen Gefühle und kulturellen Besonderheiten Anderer zu achten und zu schützen.
  • Aktivitäten und Projekte, die ein demokratisches und wertschätzendes Zusammenleben fördern, werden unterstützt.
  • Gegen Mobbing, Diskriminierung oder Missachtung von Verhaltensregeln wird entschieden vorgegangen.

4. Unterricht bedarfsorientiert, zeitgemäß und professionell

  • Die Mitarbeiter, Ausbilder und Dozenten orientieren sich an der Vielfalt methodisch-didaktischer Unterrichtskonzepte und sind Neuem gegenüber aufgeschlossen.
  • Das bestehende Fortbildungsmanagement begleitet und unterstützt die erforderlichen Innovationen und Kreativität im Rahmen der Unterrichtsgestaltung.
  • Die Lernorganisation der Schule bindet zeitgemäße Technologien ein.
  • Die Beteiligung an Projekten zur Schulentwicklung, zur Öffnung der Schule sowie zur Vermittlung der Berufsbilder als Werbung für den Berufszweig ist in der Gestaltung des Schullebens im Selbstverständnis verankert.

5. Enge Kooperation und Vernetzung mit allen externen, am Bildungsprozess beteiligten Partnern

  • Eine enge Verzahnung der Struktur unserer Bildungsangebote mit denen von Kammern, Innungen und Verbänden, der Bundesagentur für Arbeit, der abgebenden Schulen und der zahlreichen Betriebe und Institutionen, die den Schülerinnen und Schülern Ausbildungs- und Praktikumsplätze zur Verfügung stellen, wird verfolgt.
  • In Kooperation mit Bildungsträgern der Region werden Bildungsangebote aufeinander abgestimmt, vernetzt und auftretende Lücken geschlossen.
  • Durch Schnuppertage für Schüler werden die Gewerke vorgestellt und entsprechende Tätigkeitsprofile möglichst näher gebracht und zur Förderung der Attraktivität des Berufsbildes beigetragen.
  • Entwicklung vom arbeitsmarktpolitisch relevanten Zielstellungen

6. Umsetzung von Anforderungen zur individuellen Förderung

  • Das vorliegende Konzept zur individuellen Förderung wird periodisch evaluiert und dem Bedarf angepasst.
  • Zusätzliche Übungstage helfen beim Aufarbeiten von Lern-, Fertigkeits- und Wissensdefiziten und dienen gleichzeitig als Vorbereitung auf Zwischen- und Gesellenprüfungen.

7. Förderung eines facettenreichen Schullebens

  • Die Bildungsatmosphäre ist so zu gestalten, dass sich alle Bildungsteilnehmer und Mitarbeiter wohl fühlen und sich mit dem Bildungszentrum identifizieren können.
  • Der Schutz des Lern- und Lebensraumes hat einen hohen Stellenwert. Jeglicher Beschädigung und Zerstörung wird entschieden entgegen getreten.

8. Umsetzung des dargestellten Qualitätsanspruchs durch:

  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit in den Fachbereich und Einsatz von kompetenten Fachkräften aus F/E für Bildungsmaßnahmen
  • Realisierung eines inneren Teamverständnisses
  • Gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung für engagiertes Arbeiten
  • Systematische Zusammenarbeit mit politischen Interessenpartnern
  • Strategische Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken der weiteren Entwicklung
  • Organisiertes und gelebtes Qualitätsmanagement
  • Das Bildungszentrum versteht sich als ein lernendes Unternehmen.
  • Jährliche Formulierung anspruchsvoller und abrechenbares Zielstellungen